Mountain Biker kennen kein schlechtes Wetter

Pokalübergabe
Tausche Bier gegen Pokal
MTBC Wehrheim mit den meisten Teilnehmern

Trotz der unklaren Wetterlage in der Vorwoche trauten sich dann doch 670 Moutainbikebegeisterte in den Park der Klinik Hohe Mark, um sich auf eine Tour über Stock und Stein durch die Taunuswälder zu machen. Bei Temperaturen um 17°C herum und ein paar Tropfen Regen schien man sich regelrecht auf das Schwitzen beim 9. Oberurseler Bikmarathon zu freuen.

Der Platz für Start und Ziel war wie in den letzten beiden Jahren der Park in der Klinik Hohe Mark. Die Zusammenarbeit hat sich mittlerweile bestens bewährt, so Oliver Wüst, 2. Vorsitzender, die Bedingungen sind optimal. Einerseits die durch die Klinik zur Verfügung gestellte Infrastruktur, andererseits die Lage, die einen ohne Umwege über „Autobahnen“ in die Trails einsteigen lässt.

Es gab vier verschiedene Strecken zwischen 26 und 68 Kilometern, auf denen insgesamt 550 bis 1700 Höhenmeter zu bewältigen waren. Die einfachste Strecke (26 km, 550 hm) führte über die landschaftlich reizvollen Hühnerbergwiesen zum Forsthaus Altkönig und nach einer halben Umrundung des Altkönigs zum Fuchstanz. Von dort ging es weiter über Sandplacken und Lindenberg zurück zur Hohemark.

Auf der Strecke
Auf der Strecke

Die längste und anspruchsvollste Strecke (68 km, 1700 hm) bog beim Kleinen Feldberg ab in eine Extra-Runde über Glaskopf, Zacken und Wüstems nach Reichenbach. Anschließend ein heftiger Anstieg nach Seelenberg, von dort wieder hinab ins landschaftliche reizvolle Weiltal, bevor schließlich die anspruchsvollste Steigung dieser Tour, der sogenannte Ameisenberg mit mehr als 300 Höhenmetern am Stück zurück auf die Hauptstrecke zum Großen Feldberg führte. Sogar 1/3 der Teilnehmer stellte sich dieser Herausforderung.

Übrigens scheuen die Mountain Biker unangenehme Wetterbedingungen nicht. Schließlich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. „Einige von uns fahren auch bei Schnee, der Günni lässt sich dann schon mal zu einer Jacke überreden“, sagt Stefan Haase mit einem Augenzwinkern, Vorsitzender von Mountain Sports, während der Triahtlet schon mal gerne einen Antrag stellt auf Abänderung der Wettkampfbedingungen, wenn die Sonne fehlt und es wenig tröpfelt. Der feuchte und teils auch matschige Streckenuntergrund führte dazu, dass sich an der Waschgelegenheit für die Räder dann doch längere Warteschlangen bildeten.

Um einer breiten Masse die schönen Seiten des Taunus per Mountain Bike näher zu bringen, haben sich die Organisatoren gegen eine Zeitnahme entschieden. Jeder, der sich die Strecke zutraut, ist herzlich willkommen. Nachdem man Snakebites, Hirschwechsel, Fingerhutfelder und Singletrails gemeistert hatte, bestand im Ziel die Möglichkeit, das Erlebte mit Gleichgesinnten bei Speis und Trank zu verarbeiten.

Zum Schluss zeigte sich dann doch noch die Sonne und zahlreiche Finisher mit Familien ließen dann im Park der Kinik noch die Seele baumeln und die Veranstaltung gemütlich ausklingen.

Und hier geht es zu den Bildern:
An der Klinik Hohe Mark
Verpflegung beim Altkönig
Verpflegung am Sandplacken (1)
Verpflegung am Sandplacken (2)
Verpflegung am Sandplacken (3)
Verpflegung am Sandplacken (4)
Verpflegung Reichenbach

Bericht des Teilnehmers Harry Lange

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Bilder von Michael Ruppel, Markus Zöllner und Stefan Haase Nur zur privaten Nutzung.